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Südstaatenflagge weht über den Friesenstrand
von Jesco Heidenreich
Tossens. Zum ersten Mal musste das Piratentreiben am Tossenser Friesenstrand einem Western-Ambiente weichen. Drei Tage lang rockte Country-Musik, schossen altertümliche Kanonen, wehte die Südstaatenflagge und zogen Cowboys ihre Colts. Die erhofften Besucherströme hielten sich allerdings in Grenzen. Meist ortsansässige Urlauber schauten interessiert über den Deich und besuchten die kleine Westernstadt. Einige Händler hatten sich angesiedelt und boten ihre Waren an. Neben Westernbekleidung, schicken Gürtelschnallen und Cowboyhüten fanden auch unübliche Waren wie Parfüm und Heizkörperreiniger ihren Platz, was nicht recht in das Bild passen wollte. Zudem spielte am Sonnabend das Wetter nicht mit, was viele Gäste von einem Besuch am Wasser abhielt.
Auf der vorgelagerten Wiese hatte der Zeteler Westernverein „Cheyenne“ ihre Zelte aufgeschlagen und stellte das damalige Leben unter freiem Himmel nach. Westernreiter vom Reiterhof Zetel zeigten ihre wendige Pferde, die meist der Rasse Quarter Horse angehören. Rund 100 Mitwirkende zählte das 1. Country- und Westerntreffen in Tossens, was von Michael Blahm und Viola Marek organisiert wurde. Sie planen auch im nächsten Jahr eine weitere Auflage.
Im Mittelpunkt des Spektakels stand natürlich die kernige Musik. Insbesondere Peter Caulton aus Neuseeland lockte am Freitag zahlreiche Besucher an. Aber auch die zahlreichen anderen Bands begeisterten die Besucher. Tänzerisch wurden die Musiker durch die Line-Dancers unterstützt, die sogar im Watt das Tanzbein schwangen. Quelle: Jade-Weser-Zeitung
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